Schuheinlagen für Fersensporn

Gute Einlegesohlen und Einlagen können bei einem Fersensporn und bei Fersenschmerzen helfen. Ein Fersensporn kann durch eine falsche Fußstellung entstehen. Einlegesohlen im Schuh können dieses Problem lösen. Qualitativ gute Einlegesohlen (in unserem Webshop erhältlich) bieten außer Polsterung und Dämpfung unter der Ferse auch ein gutes Fußbett und korrigieren den Fuß

Einlegesohle gegen Fasziitis plantaris und Fersensporn

Viele Schuhe haben ein qualitativ mäßiges oder schlechtes Fußbett, das nur wenig Dämpfung und Halt bietet. Dies gilt auch häufig für billige Schuhe. Wenn Sie die im Schuh vorhandene Sohle durch eine gute Einlage ersetzen, verbessert sich das Fußbett um vieles. Gute Einlagen bieten oft zusätzliche Dämpfung und somit weniger Erschütterungen der Ferse beim Laufen. Dadurch kann der Fersenschmerz, eines der Symptome, gelindert werden. Ihre Schuhe müssen übrigens die Möglichkeit haben, die Sohlen zu wechseln. Legen Sie nie zwei Sohlen bzw. Einlagen übereinander in den Schuh, das geht meist nicht gut.

Sie sollten die Einlagen am besten mit anderen Behandlungsmethoden, wie mit Dehnungsübungen oder die Strassburg Socke kombinieren, dann sind sie am wirkungsvollsten.

Worauf müssen Sie beim Kaufen von Einlagen achten?

Die richtige Wahl einer guten Einlage ist nicht einfach. Das Angebot ist sehr groß, es gibt preiswerte Einlagen und andere für Hunderte von Euros pro Paar. Vor allem bei den Konfektionssohlen müssen Sie gut auf ein paar Punkte achten:

  • Sorgen Sie dafür, dass die Ferse von einer passenden Rundung umgeben ist, dann wird der Druck gleichmäßig über die ganze Ferse verteilt, nicht nur an der Unterseite.
  • Achten Sie darauf, dass sich unter dem Absatz eine Schicht befindet, die den Auftritt dämpft.
  • Gehen Sie sicher, dass die Einlagen gut in die Schuhe passen. Manche Einlagen kann man an den Zehen etwas in Form schneiden, damit sie besser passen. Sie dürfen auf jeden Fall nicht lose im Schuh liegen.
  • Manche Einlagen haben eine leichte Erhöhung unter dem Vorfuß. Diese sind besonders geeignet, wenn Sie einen (leicht) nach unten durchgebogenen Vorfuß haben.

Konfektionssohlen - Einlegesohlen aus Massenanfertigung

Einlagen gibt es in vielen Arten. Im normalen Handel erhält man Einlagen in Standardgrößen. Deren Preise variieren von einigen Euros bis zu 30 und mehr Euros. Diese Einlagen sollen ein gutes Fußbett und/oder Dämpfung des Auftritts unter der Ferse bieten. Manche Einlagen sind speziell für einem Fersensporn. Der Vorteil ist, dass die Einlagen nicht besonders teuer sind und sie ein gutes Hilfsmittel bei der Vorbeugung, Linderung und Behandlung von Fersenschmerz und einem Fersensporn darstellen können. Es gibt sogar Physiotherapeuten, die die Meinung vertreten, dass nach Maß angefertigte Einlegesohlen nicht besser sind als Standardeinlagen.

Achten Sie darauf, dass die Einlagen aus einem kräftigen Material sind und guten Halt bieten. Vor allem Geleinlagen sind aus diesem Grund weniger geeignet; sie sind am Anfang weich und komfortabel, aber langfristig eignen sie sich weniger, weil sie keinen ausreichenden Halt bieten.

Wenn Ihre Beschwerden durch eine strukturelle Fußfehlstellung verursacht werden, ist es doch ratsam, nach Maß hergestellte Einlegesohlen zu kaufen.

Bei Amazon sind sie in verschiedenen Standardgrößen erhältlich (zum beispiel FootActive oder Bauerfeind). 

Nach Maß gefertigte Einlegesohlen

hohlfuss pattfuss

Manchmal leidet ein Fuß an einer echten Fußfehlstellung; Beispiele sind Plattfüße, Hohlfüße oder Überpronation (nach innen Kippen der Füße). Fersenspornprobleme entstehen dadurch, dass die Fußfehlstellung zusätzliche Zugkräfte auf die Sehnenplatte an der Fußsohle ausübt. Eine nach Maß gefertigte Einlegesohle kann diese Kräfte kompensieren.

Bei echten Fußproblemen genügt eine Standardeinlage nicht mehr, es müssen dann spezielle Einlegesohlen nach Maß hergestellt werden. Konfektionseinlagen und Fersenkissen sind natürlich eine Standardlösung, mit der eine echte Fußfehlstellung nicht immer korrigiert werden kann. Wenn Sie mit Standardeinlagen keine Wirkung erzielen oder es von Anfang an deutlich ist, dass es sich um eine Fußfehlstellung handelt, sollten Sie zu einem Experten gehen, der professionelle Einlegesohlen liefern kann, also ein Podotherapeut oder Podologe.

Der Therapeut macht meist eine Analyse Ihres Laufmusters und kontrolliert, wie die Druckverteilung unter dem Fuß ist. Er kann dies nur mit den Augen machen, es gibt heute aber auch die Möglichkeit der Video-Analyse oder des Ultraschallgeräts. Manchmal macht der Therapeut für die Anfertigung der Einlegesohle einen Gipsabdruck des Fußes.

Häufig ist die Einlegesohle, die Sie bekommen, dicker als die Sohlen, die in neuen Schuhen liegen. Nehmen Sie Ihre Einlegesohlen deshalb mit, wenn Sie neue Schuhe kaufen, es kann eine ganze Schuhgröße ausmachen.

Nachteile der Einlegesohlen

Professionell angefertigte Einlegesohlen haben kaum Nachteile. Der einzige Nachteil, der manchmal genannt wird, ist, dass der Fuß durch den extra Halt „faul“ wird und dass die Fußmuskulatur weniger gut trainiert wird. Tragen Sie aus diesem Grund Einlegesohlen nur, wenn Sie sie wirklich brauchen. Gesunde Füße brauchen keine Einlegesohlen. Wenn Sie sie tragen, sorgen Sie dann dafür, dass Ihre Muskeln fit bleiben, indem Sie einfache Kraftübungen machen.

Wirkliche Nachteile werden Sie nur bei schlecht angefertigten Einlegesohlen feststellen. Leider kommt dies noch immer vor und werden Fußbeschwerden dann schlimmer statt besser. Achten Sie also gut auf die Qualität der Einlegesohlen.

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