Apotheke: Schmerzmittel und Nahrungsergänzungsmittel bei Fersensporn

In der Apotheke finden Sie Hilfsmittel, die bei der Behandlung eines Fersensporns eine Rolle spielen können. Dies sind vor allem Schmerzmittel und Nahrungsergänzungsmittel sowie manche homöopathischen Mittel. Die Wirkung ist häufig nicht wissenschaftlich bewiesen, aber manchen Menschen helfen sie.

Schmerzmittel und Nahrungsergänzungsmittel

Schmerzmittel

Schmerzmittel oder Entzündungshemmer können die Schmerzen an der Ferse manchmal lindern, haben aber keine heilende Wirkung; sie verringern lediglich die Symptome, vor allem die Fersenschmerzen. Sie sollten aus diesem Grund keine Schmerzmittel nehmen, um z. B. weiterhin Sport treiben zu können, dann können nämlich gerade unbemerkt zusätzliche Verletzungen auftreten. Diese Art von Medikamenten ist nur im frühen (akuten) Stadium des Fersensporns sinnvoll. Bei chronischen Beschwerden sind sie weniger wirksam.

Schmerzmittel mit entzündungshemmender Wirkung sind am besten geeignet, die so genannten nicht-steroidalen Entzündungshemmer (NSAID's) wie z. B. Ibuprofen. Dieses Medikament kann Ihnen in diesem Fall empfohlen werden, ebenso wie Naproxen oder Voltaren. Die Schmerzmittel werden meist oral eingenommen, aber manche Medikamente wie Voltaren Emulgel sind zum Auftragen auf die Haut. Achten Sie bitte auf die Nebenwirkungen. Manchmal kann es zu Magenproblemen kommen, vor allem bei längerem Gebrauch in hoher Dosierung. Lassen Sie sich in diesen Fällen immer von einem Arzt beraten. Bei leichten Schmerzen kann übrigens Paracetamol ausreichend schmerzstillend sein.

Nahrungsergänzungsmittel

Es sind Fälle eines Fersensporns / einer Fasziitis plantaris bekannt, bei denen Nahrungsergänzungsmittel den Patienten geholfen haben. Allerdings gibt es bisher keine harten Beweise und es gilt nicht für alle Patienten. Aus diesem Grund gehen wir hier nicht in allen Einzelheiten darauf ein. Im Allgemeinen wird in diesem Zusammenhang die Annahme gemacht, dass eine der Ursachen eines Fersensporns ein Mangel an (hochwertigem) Kalzium ist und das Einnehmen von Kalziumtabletten die Lösung sein könnte. Außerdem gibt es noch eine Anzahl anderer (teils homöopathischer) Mittel, die manchmal eingesetzt werden (Traumeel, Hecla Lava etc.).

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