Podotherapie und Podologie

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Was Podotherapie zur Behandlung von Fersensporn und Fasciitis plantaris beitragen kann, wurde teilweise schon bei den Selbsthilfemöglichkeiten in den Absätzen über Einlegesohlen und Fersenkissen angesprochen. Manchmal reichen Standardsohlen aus Massenanfertigung, aber oft zeigt sich mit der Zeit, dass maßgefertigte, professionelle Sohlen angeschafft werden müssen.

Man kann dafür zu einem Podologen, orthopädischen Schuhmacher oder Podotherapeuten gehen. Tatsächlich gibt es bei den verschiedenen Sorten Einlegesohlen große Qualitätsunterschiede. Es lohnt sich darum, vorab Informationen bei Patientenvereinigungen einzuholen.

Gute Podotherapeuten werden auf jeden Fall eine gründliche Untersuchung vornehmen; dazu gehören unter anderem der Fuß mit der Plantarsehne, die Körperhaltung im Gehen und Stehen und die Erstellung eines Fußabdrucks. Erst dann lässt man die Einlegesohlen in Handarbeit oder heutzutage auch immer mehr mit Spezialinstrumenten anfertigen.

Podologen sind aufgrund des Podologengesetzes als medizinischer Fachberuf und nichtärztlicher Heilberuf definiert. Sie konzentrieren sich hauptsächlich auf die mechanischen Aspekte bei der Analyse von Fußproblemen. Auch sie können bei Fersenspornbeschwerden Einlegesohlen nach Maß anfertigen lassen.

Maßanfertigungen sind nicht billig, sollten aber im Allgemeinen erschwinglich sein. Es gibt Therapeuten, die für ein Paar Sohlen mehr als 300 Euro in Rechnung stellen. Durchschnittlich kosten ein Paar Sohlen jedoch zwischen 150 und 250 Euro.